We said it all along…
SInce we have nothing better to do than search the world for a right to exist, we sometimes stumble over something that actually does just that. Here it is again – why Power Point just doesn´t do it anymore. Excerpts from a highly interesting article from one of the most renowned magazines in the country. IN GERMAN!
Spiegel ONLINE, 17.06.09
IM POWERPOINT-NIRVANA
Beamer an, Hirn aus
Von Frank Patalong
Kaum beginnt der Referent damit, die projizierte Powerpoint-Folie vorzulesen, fallen wir in eine Vollstasis: Das Denken gefriert, der Körper geht in eine Art Winterschlaf-Modus über, sieht nur noch wach aus. Das ist kein subjektives Gefühl: Studien zeigen, dass Powerpoint das Verständnis lähmt.
Es heißt, das Hirn sei nicht in der Lage, etwas zu fühlen: Keine Kälte, keine Wärme, noch nicht einmal, wenn man darauf drückt oder in die Hirnmasse hineinschneidet. Da ist es für viele von uns ein einschneidendes Erlebnis, die erste Powerpoint-Präsentation zu erleben - denn sie ist durchaus mit einem hirnigen Gefühl verbunden.
Wir erinnern uns (soweit das noch geht): Kaum wird das Licht gedimmt, kaum wirft der Beamer das Bild der ersten Folie an die Wand, kaum hat der Referent angehoben, uns die Mühe abzunehmen, die Folie selbst lesen zu müssen, da legt sich eine Art wuscheliger, muffeliger aber warmer Flokatiteppich um unsere grauen Zellen. Er isoliert das Hirn vom Rest des Körpers, der Aufmerksamkeit simulierend, in Wahrheit in eine Art Winterschlaf-Stasis, ein temporäres Wachkoma verfällt. Der Hirnstamm nimmt gerade noch so eben seine Aufgaben wahr, für Atmung, Herzschlag und Stoffwechsel zu sorgen. Ansonsten: tabula rasa. (…)
And on that note… click below to find an example that really nails it!
